Die Geschichte des Hauses
1884
Wilfried Ziener und J.M. Ortlieb gründen den Sattlereibetrieb in der Fürstenstraße
1885
König Ludwig II verleiht der Sattlerei die Auszeichnung „Königlich Bayerische Hofsattlerei“ - Wilfried Ziener scheidet aus dem Unternehmen aus. J.M. Ortlieb übernimmt die Geschäftsleitung. Er war ein Meister seines Fachs und bildete nur Lehrlinge aus, die seinem hohen Qualitätsanspruch entsprachen.
1887
J.M. Ortlieb, der das Sattlerhandwerk in den USA gelernt hat, entwickelt den revolutionären Stahlfedersattelbaum. Bisher baute man Holzsattelbäume, die mit Eisenteilen verstärkt wurden und so wesentlich schwerer und unflexibler ausfielen.
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1934
Max Benz wird aus vielen Bewerbern ausgewählt und beginnt bei J.M Ortlieb seine Lehre als Sattler
1937
Max Benz besteht die Prüfung zum Sattlergesellen mit Auszeichnung und erhält eine feste Anstellung im Haus
1939-1945
Im 2. Weltkrieg wird das Unternehmen fast restlos zerstört
1946-1950
Max Benz legt seine Meisterprüfung mit Auszeichnung ab und übernimmt das Unternehmen, um es mit viel Fleiß zum renommiertesten Reitsportgeschäft Münchens auszubauen und den Sattelbau zu revolutionieren.
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1960
erhält Max Benz vom bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß den „Bayerischen Staatspreis“ + Goldmedaille für hervorragende Leistungen im Sattlerhandwerk verliehen
1970
Max Benz ersetzt Stahlfederbäume durch Fiberglasbäume, die durch spezielle Härterkomponenten extrem belastbar und trotzdem flexibel sind. Als erster Sattler der Welt baut Max Benz Reitsättel mit nur einem Sattelblatt (Kissen und Sattelblatt aus einem Stück) um mehr Kontakt zum Pferd zu bekommen und zusätzlich Gewicht einzusparen.
1972
Das Haus MAX BENZ etabliert die Dressurlinie Grand Prix Spezial am Markt. Wichtigste Innovationen sind das Monosattelblatt und die anatomisch geformte Pausche. Dressurreiter aus aller Welt erkennen schnell die dadurch wesentlich besseren Einwirkungsmöglichkeiten und die erleichterte Hilfengebung.
1973
Max Benz Tochter, Ingeborg Pauli, tritt in das Unternehmen ein und beginnt ihre Lehre, die sie 3 Jahre später erfolgreich abschließt.
1986
Ingeborg Pauli, übernimmt die Firma ihres Vaters Max Benz.
1998
Ingeborg Pauli entwickelt die Dressurlinie „Master“ und setzt damit die Sattelphilosophie ihres Vaters konsequent fort.
2005
Friederike Petit (geb. Blechmann) übernimmt das traditionsreiche Familienunternehmen. Als begeisterte Reiterin und PR-Fachwirtin verbindet sie Hobby und Beruf zu einer perfekten Symbiose und führt als Geschäftsführerin der Reitsport MAX BENZ Blechmann GmbH gemeinsam mit Ihrem Ehemann, Arnaud Petit, die mehr als hundert Jahre alte Tradition des Unternehmens fort.
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2006
In Zusammenarbeit mit Tierärzten und international erfolgreichen Reitern entwickelt Friederike Petit die neue Dressurlinie „Olymp“ und begeistert die Reiterwelt. Herausragende Eigenschaften sind der extrem tiefe und kompakte Sitz in Verbindung mit der bewährten, individuell angepassten Oberschenkelpausche. Perfekte Voraussetzungen für Losgelassenheit und Harmonie in der Dressurarbeit, eben „Harmonie in jeder Bewegung“.
2008
Die Marke MAX BENZ tritt erstmals als Aussteller und Sponsor bei internationalen Turnieren wie Pferd International in München auf.
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2009
Dorothee Schneider, Pferdewirtschaftsmeisterin Reiten und Zucht+Haltung, erfolgreiche Ausbilderin bis Grand Prix, unter den TOP 10 der Weltrangliste, Olympiateilnehmerin und seit 1994 Trägerin des goldenen Reitabzeichens, unterzeichnet einen Sponsoringvertrag mit MAX BENZ München und tritt als Botschafterin des Unternehmens auf.
2010
Die hohe Juwelierskunst trifft auf traditionelle Handwerkskunst. Das Ergebnis heißt Collection „Pas de Deux“, eine Schmuckserie für Reiter und Pferd die exklusiver kaum sein könnte. Hochwertige und ausgefallene Leder werden umschmeichelt von edelsten Metallen und Steinen.
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2011
Das neue Sattelmodell "Herakles" wird aus der Taufe gehoben und erobert den Markt. Es besticht durch tiefen und gleichzeitig weichen Dressursitz, sowie individuell einstellbare Pauschen, die jederzeit verändert werden können.
2014
Das Benz Sattlereiteam entwickelt das Sattelmodell „Merlin“, der speziell für die neue Reitweise Working Equitation konzipiert ist.
2015
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Umzug nach Hergolding. Reitsport Max Benz eröffnet seine neuen Geschäfts- und Werkstatträume auf über 400 qm in der komplett sanierten alten Brennerei Hergolding. So wird einerseits nach 131 Jahren die Tradition der Fürstenstraße gebrochen, aber der neue Standort bietet beste Anfahrtmöglichkeiten, großzügige, helle Räume und eine moderne, den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts angepasste Sattlerei.
2016
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Am 11. Februar 2016 verstirbt Friederike Petit.
2016
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Friederikes Ehemann, Arnaud Petit, übernimmt die Geschäftsführung.